Auftragseingang und Umsatz

Bei Decarbon Technologies lagen Auftragseingang und Umsatz unter den Vorjahreswerten. Der niedrige Auftragseingang war insbesondere von einer verlangsamten Marktentwicklung und kundenseitigen Projektverschiebungen im Anlagenbau geprägt. So konnte der marktbedingte Rückgang im Auftragseingang im Bereich Wasserelektrolyse der thyssenkrupp nucera sowie im Zementanlagenbau nur teilweise durch einen Zuwachs im Chemieanlagenbau sowie im Windgeschäft der Rothe Erde kompensiert werden. Durch den rückläufigen Auftragseingang sank auch der Umsatz bei thyssenkrupp nucera und im Zementanlagenbau; im Chemieanlagenbau lag der Umsatz durch das Auslaufen großer Projekte unter Vorjahr. Bei Rothe Erde erreichte der Umsatz nahezu das Vorjahresniveau. Dem Umsatzanstieg im Windgeschäft stand ein konjunkturbedingter Rückgang im Industriegeschäft gegenüber.

Bereinigtes EBIT

Das Bereinigte EBIT konnte im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Mit Ausnahme der Rothe Erde, die ihr gutes Vorjahresergebnis nahezu erreichen konnte, steigerten alle Geschäfte ihr Ergebnis. Maßgebliche Einflussfaktoren waren geringere außerordentliche Mehrkosten im Zementanlagen-, positive Einmaleffekte im Chemieanlagenbau sowie ein profitablerer Projektmix im Wasserstoffbereich der thyssenkrupp nucera. Ebenso wirkten APEX-Maßnahmen, im Wesentlichen Restrukturierungen sowie Effizienzsteigerungen und Einkaufsoptimierungen, positiv auf das Bereinigte Ergebnis.

Sondereffekte

Im Berichtszeitraum ergaben sich keine wesentlichen Sondereffekte.

Investitionen

Die Investitionen lagen deutlich über dem Vorjahresniveau. Ein Treiber dieses Anstiegs waren die erhöhten entwicklungsbezogenen Investitionen bei thyssenkrupp nucera. Auch bei Uhde erhöhten sich die Investitionen gegenüber dem Vorjahr, insbesondere durch den Bau einer Demonstrationsanlage für einen Ammoniak-Cracker in Zusammenarbeit mit Uniper. Bei Rothe Erde wurden Investitionen in die Stärkung des Technologieportfolios umgesetzt.